Der Expertenbeirat der Initiative Kommunale Energieeffizienz
Der Expertenbeirat bildet das fachliche Fundament der Initiative Kommunale Energieeffizienz. Die 14 Beiratsmitglieder decken mit ihrer Expertise ein breites Themenfeld rund um die Energieeffizienz in Kommunen ab. Das Spektrum reicht dabei von komplexen und ganzheitlichen Sanierungskonzepten bis zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Als Referenten der Foren sorgen die Mitglieder des Beirats für fundierten fachlichen Input und stellen eine effektive Beratung der Kommunen sicher.
Darüber hinaus bringen die Beiratsmitglieder ihr Fachwissen in die Publikation „Kommunale Agenda Energieeffizienz“ ein. Diese fasst die Ergebnisse aller Energieforen zusammen und wird vom Beirat an Entscheider und Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weitergegeben.
Den Beiratsvorsitz hält Professor Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE
Direktor des Potsdam – Institut für Klimaforschung (PIK) und Beiratsvorsitzender

„Der Mensch beeinflusst das Klima in einem Maße, das unsere Lebensgrundlagen zu gefährden droht. Mehr denn je steht die Wissenschaft in der Verantwortung, Einsichten und Anregungen zu sinnvollen Klimaschutzmaßnahmen bereit zu stellen. Die konkrete Ausgestaltung des Klimaschutzes können aber weder die Politik noch die Wirtschaft oder der einzelne Bürger allein übernehmen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen kann der weltweite CO2-Ausstoß verringert werden. Viele Kommunen in Deutschland haben das erkannt und leisten mit innovativen Energieeffizienzkonzepten Pionierarbeit. Das kommunale Energieforum kann hier zur Nachahmung anregen, indem es nicht nur die positive CO2-Bilanz sondern auch die wirtschaftlichen Chancen dieser Projekte sichtbar macht.“
Vita
Studium
- 1970 – 1976 Studium der Mathematik und Physik an der Universität Regensburg
- 1976 Diplom in Physik (mit Auszeichnung)
- 1980 Promotion in Theoretischer Physik (summa cum laude), Universität Regensburg
- 1985 Habilitation an der Universität Oldenburg, danach Heisenberg-Stipendium
Berufliche Stationen
- 1987 - 1988 Gastprofessor am Institute of Nonlinear Sciences, University of California, Santa Cruz, USA
- 1988 – 1993 Ordentlicher Professor am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, später Direktor des ICBM
- 1991 Gründungsdirektor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
- seit 1993 regulärer Direktor des PIK und Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam
- 2001-2005 zusätzlich Forschungsdirektor des Tyndall Centre for Climate Change Research und Professor an der Environmental Sciences School der University of East Anglia in Norwich (UK).
- 2005 - 2009 Gastprofessur für Physik und Visiting Fellow des Christ Church College an der Universität Oxford sowie Distinguished Science Advisor des Tyndall Centre
- seit 2010 External Professor am Santa Fe Institute
- Mitglied der Sachverständigengruppe Energie und Klimawandel des Präsidenten der EU-Kommission José Manuel Barroso
- Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
- Honorary CBE (Commander of the Most Excellent Order of the British Empire), verliehen von Queen Elizabeth II (2004)
- Mitglied des Weltklimarates, IPCC (z. Bsp. als koordinierender Leitautor der Arbeitsgruppe II für den 3. Assessment Report); dem IPCC wurde im Jahr 2007 der Friedensnobelpreis verliehen
- Wissenschaftlicher Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik während der G8- und EU-Ratspräsidentschaften Deutschlands im Jahr 2007
- 2007 Auszeichnung für seine wissenschaftliche Arbeit und das Engagement auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung mit dem Deutschen Umweltpreis
- Mitherausgeber der wissenschaftlichen Zeitschriften Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), Europe's World, Climatic Change, Climate Policy, Gaia, Integrated Assessment (IAJ) und Systems Analysis, Modelling, Simulation
Henning Banthien
Geschäftsführender Gesellschafter IFOK

„Deutschland hat heute die Chance, zum Vorreiter für den kommunalen Klimaschutz zu werden. Zahlreiche Städte und Gemeinden gehen bereits mit gutem Beispiel voran, doch sind auch noch enorme Potenziale zu heben. Unsere Gespräche mit Kommunalvertretern zeigen immer wieder, dass der Bedarf an einem engen Austausch unter den Kommunen sowie auch an passgenauen Informationen aus Expertenhand besteht. Darauf antworten wir mit der Initiative Kommunale Energieeffizienz: In den Kommunalen Energieforen bringen wir Vertreter aus Kommunen miteinander sowie auch mit Fachleuten in einen konstruktiven Dialog. So geben wir den nötigen Raum zum gemeinsamen Lernen und zur Entwicklung neuer Ideen auf dem Weg zur Energieeffizienz.“
Vita
Studium
- 1991 – 1999 Studium von Philosophie, Geographie und Umweltwissenschaften an der Universität von Heidelberg und Louisiana State University, USA
Berufliche Stationen
- 1994 – 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei BASF Ludwigshafen
- 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei NIDR – National Institute for Dispute Resolution
- 1996 Berater bei IFOK GmbH
- 2004 Mitglied der Geschäftsleitung der IFOK GmbH
- Seit 2007 Geschäftsführer der IFOK GmbH
Professor Dr. Maximilian Gege
Vorstandsvorsitzender Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management

„Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Die Politik hat die nötigen Rahmenbedingungen und Zielvorgaben gesetzt. Auch stehen uns die nötigen Werkzeuge zur Verfügung, um diese globale Herausforderung gemeinsam anzugehen: Effektive Technologien, mit denen wir unsere Energieeffizienz steigern können, stehen bereit – wir müssen sie nur noch flächendeckend einsetzen. Zahlreiche Kommunen sind ihrer Rolle als Schlüsselakteure für den Klimaschutz bereits bewusst geworden und steigern beispielhaft aktiv ihre Energieeffizienz. Um diesen Weg konsequent weiter zu beschreiten, bedürfen Kommunen vor allem eines „Kümmerers“, der Projekte anstößt, Fachleute einbindet und die nötigen Strukturen für das gemeinsame Vorgehen schafft.“
Vita
Studium
- Studium der Betriebswirtschaft und Außenhandelspolitik an den Universitäten in Bremen und Hamburg, 1977 Promotion an der Universität Bremen
Berufliche Stationen
- 1968 – 1989 Prüfungsleiter bei Triumph-International in München sowie Leiter Unternehmensplanung/Controlling und Direktor für Unternehmensplanung und Umwelt bei der Firma E. Winter & Sohn in Hamburg
- 1984 Gründungsmitglied des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V.
- Seit 1984 geschäftsführendes Vorstandsmitglied B.A.U.M. e.V.
- Seit 2001 Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg.
- Seit 2005 Vorsitzender des Vorstandes des B.A.U.M. e.V.
Weitere Tätigkeiten
- Berater der chinesischen Staatsregierung in Energie-Umwelttechnik und der Regierung der Niederlande zur Nachhaltigkeitsstrategie
- Überparteiliches Mitglied im Bundesfachausschuss Umweltpolitik der CDU, im Umwelt-Beratungsgremium der SPD, im BMBF-Gutachtergremium
- Mitglied unter anderem im Klimarat des Landes Schleswig-Holstein, Umweltbeirat Deutsche Bahn AG, Wissenschaftlicher Beirat IZT – Institut Zukunftsstudien und Technologiebewertung
- Gründung der Maximilian Gege Stiftung „Chancen für Kinder“, die Kindern aus indischen Steinbrüchen sowie chilenischen Kindern eine Ausbildung ermöglicht
Sabine Großmann
KfW Bankengruppe, Bereich KfW Kommunalbank
Vita

„In Zeiten klammer Haushaltskassen und steigender Energiekosten benötigen gerade Kommunen finanzielle Unterstützung für Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen. Dazu haben unter anderem der Bund, die Länder und die Kreditanstalt für Wiederaufbau Förderprogramme für Städte und Gemeinden aufgelegt. Sie bieten Städten und Gemeinden die Chance, nachhaltige und kosteneffiziente Strukturen vor Ort zu schaffen. Wir stellen den Kommunen dabei kompetente Hilfe zur Verfügung: Als starker Partner bieten wir ihnen nicht nur Finanzierungsmöglichkeiten, sondern stehen den Kommunen auch im Vorfeld der Antragsstellung beratend zur Seite.“
Vita
Studium
- Studium der Außenhandelsökonomie und Betriebswirtschaft an der Fachhochschule für Außenwirtschaft Berlin und Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin
Berufliche Stationen
- 1990 – 2003 Tätigkeit in der DtA (Deutsche Ausgleichsbank), u.a. zuständig für das Segment Mittelstandsfinanzierung und die Unternehmensbeteiligungsagentur
- 2003 - 2009 Tätigkeit bei der KfW, u.a. zuständig in der KfW-Förderbank für das Segment Infrastrukturfinanzierung und Globaldarlehen, Produktentwicklung/ Steuerung KfW Kommunalbank
- ab 2009 stellvertretende Abteilungsleiterin Produktentwicklung/Steuerung bei der KfW-Kommunalbank
Prof. Dr. Jens Hesselbach
Leiter des Fachbereichs Umweltgerechte Produkte und Prozesse an der Universität Kassel

Vita
Studium
- Studium der Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart, 1991 Promotion an der Universität Stuttgart
Berufliche Stationen
- 1989 – 2002 geschäftsführender Gesellschafter der SINIS Verfahrentechnik GmbH, Dettingen / Teck
- 1994 – 2001 zusätzlich geschäftsführender Gesellschafter der PE Product Engineering GmbH, Dettingen / Teck
- Seit 2002 C4 Professur für „Umweltgerechte Produkte und Prozesse“ im Fachbereich Maschinenbau an der Universität Kassel
- Seit 2005 Mitglied des Direktoriums des Wissenschaftlichen Zentrums für Umweltsystemforschung der Universität Kassel
- 2008 – 2010 Leiter der Organisationseinheit „Regenative Energien“ in der HSE AG im Rahmen einer Beurlaubung von der Universität Kassel
- 2008 – 2010 Vorstand der Naturpur AG
Weitere Tätigkeiten
- Seit 2008 Mitglied des NA 172 Normenausschuss Grundlagen des Umweltschutzes (NAGUS) im NA 172-00-09 AA Arbeitsausschuss Energieeffizienz und Energiemanagement (DIN ISO 16000/50000)
- Seit 2009 Leitung der Projektgruppe „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen
- Seit 2009 Mitglied des Energieforums Hessen 2020
- Seit 2010 Energietechnologiebeauftragter des Landes Hessen
- Seit 2010 Leitung des hessischen Leitprojekts HIER! Hessen – Innovation für Energie- und Ressourceneffizienz
Dr. Klaus Keßler
Geschäftsführer der KliBA Klimaschutz- und Energie- Beratungsagentur Heidelberg – Nachbargemeinden

Vita
Studium
- Studium und Promotion in der Chemie
Berufliche Stationen
- 1992 – 1993 Amt für Umweltschutz, Stadt Heidelberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
- 1995 – 1997 Umweltamt, Stadt Mainz, Koordinierungsstelle Energie u.a. für Modellprojekte energetische Altbausanierung
- 1995 – 1997 Umweltamt, Stadt Mainz, Koordinierungsstelle Energie u.a. für Modellprojekte energetische Altbausanierung
- Seit 1997 Klimaschutz- und Energie- Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden GmbH, Geschäftsführer
Mitgliedschaften
- Mitglied des Vorstandes des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands – eaD e. V.
- Mitglied im Beirat der Klimaschutz + Stiftung
Josef Konradl
Geschäftsbereichsleiter am Zentrum für rationelle Energieanwendung und Umwelt (ZREU)
Martin Kutschka
Vorstand des Deutschen Energieberater-Netzwerks

"Die gesetzlichen Forderungen an Energieeffizienz steigen stetig, Kommunen sollen mit beispielhaften Projekten voran gehen. Die Planung energieeffizienter Modernisierungsmaßnahmen verlangt mehr denn je einen fachübergreifenden und fundierten Sachverstand. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.) berät Kommunen unabhängig und hilft auch bei der Beschaffung bereit stehender Fördermittel. Denn Bauen, Modernisieren und Energie sparen sind in der Regel mit hohen Investitionskosten verbunden. Trotz tendenziell schrumpfender Fördertöpfe können knappe Haushaltskassen derzeit durch Fördermittel von Bund, Bundesländern und EU sinnvoll entlastet werden. Einen Überblick gibt die Fördermitteldatenbank „foerderdata“ mit mehr als 5.500 Förderungen bundesweit. Durch Eingabe von Rahmendaten einer geplanten Maßnahme erhalten kommunale Vertreter alle Informationen zu den aktuell und konkret zutreffenden Förderungen."
Vita
Studium
- 1988 - 1993 Studium der Verfahrenstechnik an der FH Frankfurt am Main mit Abschluss Dipl. Ing
Beruflicher Werdegang
- seit 2002 Geschäftsführer der Febis Service GmbH
- seit 2002 1. Vorsitzender des Deutschen Energieberaternetzwerks DEN e.V.
- 1995 - 2004 Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen (VZ
Frankfurt) - seit 1994 BAFA-Energieberater
- seit 1993 Inhaber der Energieagentur Rhein Main, vormals Ing. Büro
IREA
Dr. Volker Kienzlen
Geschäftsführer der KEA Klimaschutz- und Energieagentur
Joachim Lorenz
Stadtrat der Stadt München und Vorsitzender des Fachausschusses Umwelt des Deutschen Städtetags

Vita
Studium
- Studium der Geographie und Volkswirtschaft in Frankfurt/Main
- 1973 Diplom in Geographie und Volkswirtschaft
Berufliche Stationen
- 1984 – 1993 Ehrenamtlicher Stadtrat
- 1993 – 1998 Umweltschutzreferat
- Seit 1998 Referent für Gesundheit und Umwelt
Mitgliedschaften
- Vorsitzender des Umweltausschusses des Deutschen Städtetages
- Mitglied im Umwelt- und Gesundheitsausschuss des Bay. Städtetags
- Vorstand der Bay. Krankenhausgesellschaft;
- In den Aufsichtsräten der Stadtwerke und des Stadtklinikum München,
- Vorsitzender des europäischen Klima-Bündnis e.V.
Dr. Kurt Rohrig
Bereichsleiter am Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET
Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz
Geschäftsführer am ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH

Vita
Studium
- 1994 Diplomingenieur für TGA an der TU Dresden
- 2001 Promotion zum Dr.-Ing. an der TU Dresden
Berufliche Stationen
- 1994 – 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden
- 2000 – 2004 Freie Mitarbeit in einem TGA – Planungsbüro
- 2002 – 2004 Leiter Heiztechnik/Erneuerbare Energien am Institut für Thermodynamik und TGA der TU Dresden
- Seit 2004 Geschäftsführer am ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH
- Seit 2006 Nebentätigkeit als Professor für Technische Gebäudeausrüstung u.a. Heizungstechnik an der Hochschule Zittau/Görlitz
Weitere Aktivitäten
- Gutachten (u.a. für Bundesministerien und Deutsche Energieagentur), Forschungsprojekte und Normungsarbeit zur Energieeinsparung, Mitarbeit in verschiedenen nationalen und internationalen Normungsgremien, Ausbildung von Energieberatern
Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

"Klimaschutz benötigt das intelligente Zusammenspiel der unterschiedlichen Ebenen - von globalen Klimaabkommen bis zum Engagement des einzelnen vor Ort. Kommunen spielen hierbei eine zentrale Rolle und können wichtige Anreize schaffen – und dabei gleichfalls gewinnen. Denn der wirtschaftliche Nutzen einer konsequenten Integration des Klimaschutzes in die kommunale Stadtentwicklung ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Von mehr Energieeffizienz in den Städten und Gemeinden profitiert somit nicht nur das Klima, sondern auch der kommunale Haushalt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“
Vita
Studium:
- 1986 - 1991 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln und der HEC School of Management, Paris
- 1995 Promotion an der Universität St. Gallen
- 1998 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten der Universität St. Gallen
Berufliche Stationen
- 1991 - 1992 Managementberatung bei Roland Berger & Partner, Büro Düsseldorf
- 1993 - 1997: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen (IWÖ-HSG)
- 1997 - 2010 Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
- 1997 - 1998 Verwaltung der Professur "Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktionswissenschaft und Umwelt"
- 1998 - 2010 Universitätsprofessor für "Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktionswirtschaft und Umwelt"
- 2004 - 2008 Präsident der Universität Oldenburg
- seit März 2010 Professur "Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" (Sustainable Transition Management) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (Schumpeter School of Business and Economics) der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist von dort beurlaubt für die Tätigkeit als:
- Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Horst Jürgen Schumacher
Geschäftsführer der Kommunal – Verlag GmbH

Vita
Ausbildung
- Kaufmännische Lehre im Rhenus-Verlag, Düsseldorf, mit Prädikatsabschluss zum Verlagskaufmann
Berufliche Stationen
- 1963 – 1964 Redaktion der Velberter Zeitung „Kopfblatt der Rheinischen Post“
- 1964 – 1966 Montan + Wirtschaftsverlag Frankfurt/Main, Redakteur und Lektor im Bereich Zeitschriften und Bücher – Fachliteratur
- 1966 – 1970 Stellvertretender Chefredakteur im Deutschen Kommunal-Verlag GmbH, Berlin/ Düsseldorf
- 1970 – 1976 Chefredakteur des Verlages und Mitglied der Geschäftsführung – Gesellschafter Übernahme aller Anteile der Gesellschaft und Allein-Gesellschafter
- Seit 1977 Verleger, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift „Kommunalwirtschaft“
Olaf Tschimpke
Präsident des Naturschutzbund Deutschland e.V.

"Ich unterstütze die Initiative Kommunale Energieeffizienz, weil Landkreise, Städte und Gemeinden in vielfältiger Weise den Klimaschutz vor Ort voranbringen können - entweder im eigenen Verantwortungsbereich oder um Bürger und Unternehmen vor Ort zu eigenen Beiträgen zu motivieren. Als Träger der Bauleitplanung und über ihre Eigenbetriebe können sie die Voraussetzungen für energieeffiziente Siedlungsstrukturen, die Nutzung Erneuerbarer Energien oder den Anschluss an Wärmenetze und neue Mobilitätsangebote schaffen. Vor allem bei der energetischen Sanierung von Gebäuden und kommunalen Einrichtungen sowie bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung müssen die Potenziale zur Energieeinsparung und CO2-Senkung künftig besser ausgeschöpft werden. Der NABU stellt dazu der Initiative in diesen Bereichen gerne seine eigenen Kompetenzen zur Verfügung."´
Vita
Studium
- 1976-1982 Studium an der Justus-Liebig- Universität Gießen sowie an der FU Hagen
- 1983 Diplom in Geographie
Berufliche Stationen
- 1982-1985 Forschungstätigkeiten über umweltverträglichen Landnutzung in Sri Lanka und Tanzania
- 1985 -2000 Geschäftsführer des Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Niedersachsen
- 1995-2001 Lehrbeauftragter für Umweltpolitik an der FH Hildesheim/ Holzminden (nebenberuflich)
- 2000-2003 hauptamtlicher Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen
- 2003 Wahl zum hauptamtlichen Präsidenten des NABU, 2007 Wiederwahl
- Seit 2003 Mitglied im ZDF-Fernsehrat
- Seit 2003 Mitglied im Kuratorium der Michael-Otto-Stiftung für Umweltschutz
- Seit 2003 Mitglied im Aufsichtsrat des Wuppertal-Instituts
Empfohlene Links



