Das 7. Kommunale Energieforum in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg
Beim Kommunalen Energieforum in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg nahmen am 29. November 2010 rund 60 Kommunalvertreter zahlreiche neue Impulse und Anregungen für ihre kommunale Praxis mit nach Hause. Im Mittelpunkt der Diskussion standen neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem Strukturen für einen verstärkten Austausch und eine intensivere Zusammenarbeit der Kommunen untereinander sowie auch mit Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Veranstaltung waren vielfältige Best-Practice-Beispiele aus der Region. In den einzelnen Diskussionen haben die Teilnehmenden auch die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen definiert. Als zentraler Hebel wurde unter anderem die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen genannt.
Klare Ziele für erfolgreiches Energiemanagement
In seiner Impulsrede berichtete Udo Schmermer von der Deutschen Energie-Agentur (dena), dass heute ein Potenzial von bis zu 30 Prozent an Energiesparmaßnahmen in den Kommunen liege, dieses jedoch meistens noch nicht genutzt werde. Schmermer stellte ein Konzept der dena vor, das den Kommunen helfen soll, ein effizientes Energie- und Klimaschutzmanagement in sechs Schritten aufzubauen. Wichtig ist dabei die Fokussierung auf klare Ziele und kürzere Zeiträume. Die vollständige Impulsrede finden Sie in der Dokumentation des Energieforums.
Erfolgsrezepte aus der Region
Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion GmbH, stellte seine Vision von der "EnergieRegion 100%" vor, bei der es sich um die komplette Versorgung der Metropolregion mit Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 handelt. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse ein erfolgreiches Branding eingeführt und die Bevölkerung in die Planung und Umsetzung der Vision einbezogen werden. Astrid Hoffmann-Kallen von der Klimaschutzleitstelle, Landeshauptstadt Hannover, erläuterte das Klimaschutzkonzept der Stadt Hannover. Ein wichtiger Aspekt ist die energetische Sanierung des kommunalen Bestandes, gleichzeitig wird auch Wert auf Energieeffizienz bei Neubauten gelegt. So sind zuletzt acht Kindertagesstätten und zwei Schulen in der Passivabuweise entstanden. Beide Vorträge sowie weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Dokumentation des 7. Kommunalen Energieforums.













