Engagement für den Klimaschutz in der Metropolregion Stuttgart
Rund 30 Kommunalvertreter haben am Dienstag, 26. Oktober 2010, beim 4. Kommunalen Energieforum mit namhaften Experten über geeignete Ansätze und beispielhafte Projekte aus der Metropolregion Stuttgart diskutiert. Themen waren unter anderem technische Möglichkeiten, Finanzierung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Sachen Energieeffizienz. Die Teilnehmenden des Forums in Stuttgart sahen einen besonderen Anreiz zur Planung und Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen, wenn verlässlich nachweisbar ist, dass sich die Anfangsinvestitionen innerhalb eines klar definierten Zeitraums amortisieren.
Dialog mit der Bevölkerung
Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmenden eine Kommunale Energieeffizienzagenda mit Aktivitäten und Maßnahmen, die im Anschluss an das Forum angestoßen werden sollen. So soll insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung intensiviert werden, gerade Jugendliche werden dabei als wichtige Zielgruppe gesehen. Um den Klimaschutzgedanken bei Schülerinnen und Schülern zu verankern, schlagen die Kommunalvertreter unter anderem Wettbewerbe vor, die Schulen für ein vorbildliches Engagement im Sinne des Klimaschutzes und der Energieeffizienz auszeichnen. Auch die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden erachten die Vertreter der Kommunen als entscheidend auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz in der Metropolregion Stuttgart.
Unterstützung für die Kommunen
Dr. Heiko Lünser, Referent für Grundsatzfragen der Energiepolitik im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, stellte in seiner Impulsrede das „Energiekonzept Baden-Württemberg 2020“ vor. Dazu erläuterte er, wie die Landesregierung die Kommunen in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und dezentrale Energieerzeugung unterstützt. Lünsers Vortrag über kommunale Energiekonzepte, Förderprogramme oder Informationsangebote finden Sie auch in der ausführlichen Dokumentation des Kommunalen Energieforums in Stuttgart.

Neue Technologien für mehr Energieeffizienz
Martin Rohmund, Projektleiter bei der Seeger Engineering AG, widmete sich in seinem Vortrag neuen Technologien, die zu einem effizienten Einsatz von Energie beitragen. Mit Hilfe von Praxisbeispielen erläuterte er den Einsatz von Biomasse und Holzpellets. Außerdem erklärte Rohmund, wie eine Contracting-Gesellschaft funktionieren kann.
Gute Beispiele aus der Region
Einblick in Projekte aus der Region gab Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA). Er erläuterte zwei kommunale Contracting-Beispiele aus den Städten Mühlacker und Plochingen. Dass zahlreiche Städte der Region bereits mit gutem Beispiel vorangehen, zeigte auch Dr. Jürgen Zieger, Oberbürgermeister von Esslingen, anhand des integrierten Klimaschutzkonzeptes seiner Stadt.
Beide Vorträge sowie weitere Anregungen finden Sie in der ausführlichen Dokumentation des 4. Kommunalen Energieforums.










